Mein Lieblingsfest - Weihnachten

Die Feste erinnern uns meistens an besondere Ereignisse. Zum Beispiel in Polen feiern die Leute Ostern zur Erinnerung der Christi Auferstehung oder der Tag des 11 Novembers – zur Erinnerung der Wiedergewinnung der Freiheit. Als ich Kind war, waren Weihnachten mein Lieblingfest. Es war das wichtigste Fest fűr mich. Auch heutzutage haben Weihnachten besondere Bedeutung fűr mich.
Besonders schőn fand ich immer die Weihnachtsatmosphäre. Dieses Fest wird als Erinnerung des Christi Geburts gefeiert. Es ist ein religiőses Fest. Vor Weihnachten ist die Adventszeit, die vier Wochen dauert. In dieser Zeit gibt es in der Kirche eine Messe, nädie Frűhmesse. Am frűheren Morgen gehen die Leute in die Kirche. Kleine Kinder tragen kleine Lämpchen. In der Adventszeit bereiten sich die Leute auf Christis Geburt vor. Der Abend vor Weihnachten heisst Heiligabend und wird immer am 24 Dezember gefeiert. Am Morgen stellen wir einen Tannenbaum in unseren Häuser und hängen Schmucke wie Glaskugeln, Ketten und Lämpchen darauf. Am diesen besonderen Abend trifft sich die ganze Familie zu Hause am Tisch. Bevor man isst, teilt man sich mit einem Oblate, der Christis Leib symbolisiert. Man stellt ein Gedeck mehr, als man braucht, auf dem Tisch. Es ist fűr einen unerwarteten Gast vorbereitet. Niemand soll an diesem Abend allein sein. Man bereitet zwőGerichte vor und jeder soll jedes Gericht probieren. Man bereitet zum Beispiel vor: einen Karpfen, Teigkrusten, Kohlrouladen, Rote-Rűben Suppe, Kraut und Rűben, Nudeln mit Mohn, Kuchen usw. Dazu trinkt man am meisten einen Obstkompott oder Saft. Nach dem Essen singen alle die Weihnachtslieder. Kleine Kinder freuen sich besonders, weil dann das Christkind kommt und bringt ihnen die Geschenke. In verschiedenen Teilen Polens sieht es etwas anders aus: statt des Christkindes kommt auch der Weihnachtsmann, der Engel oder der Nikolaus. Die Leute verlassen dann das Zimmer. Es kommt das Christkind und steckt die Geschenke unter dem Tannenbaum. So glauben die Kinder. Aber natűrlich Erwachsene kaufen die Geschenke, aber nicht nur fűr die Kinder, sondern auch fűr sich selbst. Um Mitternacht gehen die Leute in die Kirche zur Weihnachtsmesse. Diese Messe wird nur ein Mal im Jahr zelebriert.
Am 25 und 26 Dezember sind Weihnachten. Dieses Fest hat eine heimische Atmosphäre. Alle feiern zu Hause oder fahren zur Familie. Die Kinder spielen mit neuen Spielzeugen, die Erwachsene unterhalten sich. Man singt oder hőrt die Weihnachtslieder. An diesen zwei Tagen geht man auch in die Kirche.
Bei diesem Fest gefiel mir immer besonders gut die Atmosphäre. Zuerst die Adventszeit – Zeit der Erwartung auf Weihnachten. Zu Hause half ich meiner Mutter Lebkuchen backen. Ich machte es mit Freude und fűhlte mich erwachsen, weil ich auch was vorbereiten konnte. Und am Heiligenabend wartete ich immer mit Ungeduld bis das Christkind kam und uns die Geschenke brachte. Das gefiel mir am meisten.
Dieses Fest war fűr mich sehr wichtig als ich Kind war.
Heutzutage ist es auch mein Lieblingsfest und ich warte auch jetzt das ganze Jahr auf Weihnachten – das schÅ‘nste Fest des Jahres.